Housewife, desperate

So, ich bin jetzt Hausfrau. Weil die Zeitung, das WirtschaftsBlatt, für die ich als Steiermark-Korrespondentin gearbeitet habe, eingestellt wurde. Harte Zeiten in unserer Branche. Oder so.
Ich habe jetzt also Zeit. Das ist ist nicht das Schlechteste. Zeit, mir zu überlegen, was ich mit meinem Leben so anfangen will. Von Karriere will ich im Moment gar nicht sprechen.

Aber bleiben wir positiv. Ich versuche die Zeit zu nutzen. Um zum Beispiel all die Bücher zu lesen, die ich über die Jahre gekauft, aber nie gelesen habe. Ich gestehe, ich bin ein Bücher-Messie, aber das ist eine andere Geschichte. Tipp an dieser Stelle: Anneliese Rohrers Essay „Ende des Gehorsams“ – in Zeiten wie diesen eine passende Lektüre.

Auch auf der Plus-Seite: in der Früh nicht stressen zu müssen. Den Kids gefällt es. Und der Ehemann und ich hatten Zeit für einen Kurzurlaub. Ohne Kinder. Es war ein Gutschein unserer ältesten Freunde für zwei Nächte im Loisium in der Südsteiermark. Zwei sensationelle Herbsttage in einem sehr, sehr schönen Hotel. Laufen, Schwimmen und gut essen bei Gerhard Fuchs in der Weinbank! Und der Wein war auch nicht schlecht. Hüstel.

Aber zurück zur Hausfrau. Weihnachten soll ja bald wieder sein und die Kids brauchen einen Adventskalender. Und weil ich  Zeit habe, habe ich einen Zirkus-Adventskalender gebastelt. Hat irgendwer Bundespräsidentenwahl gesagt?

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