Kurze Presserundschau zum Model 3

Obwohl seit mehr als 2 Wochen meine Karenz beendet ist und die berufliche Realität wieder mit voller Wucht zuschlägt und ich momentan noch dazu abends praktisch immer mit dem grossen Kind einschlafe bleibt etwas Zeit Berichterstattungen über Tesla zu lesen. Mein neuer Account bei twitter hilft dabei auch ungemein. 

Zwei Berichte stachen für mich dabei heraus:

Als Erster ein Bericht zum (unleistbaren) neuen SUV von Tesla, dem Model X. Der Autor, anscheinend sonst kein Freund der herkömmlichen Amerikanischen Autobauer, erfreute mich mit mit tollen Aussagen ! Ist natürlich eher eine Lobeshymne, würde auch vom Chef Musk selbst auf Twitter geteilt. Hier ein paar Auszüge:

The Model X is a vehicle that makes no sense and yet perfect sense, an SUV with 716 horsepower that does 0-60 in 3.8 seconds, or 3.2 with the “Ludicrous” software upgrade.

A Ferrari Enzo does it in 3.14.

 

My god, those Falcon doors. Even if the X was utter junk, they could sell a year’s production based solely on these doors.

 

The enormous one-piece panoramic windshield makes the cockpit feel like the first row in an IMAX theater. After driving the Model X, every other car feels like you have an eye infection.

 

The Model X is the SUV someone else would have built if they had any balls. It is the world’s greatest SUV in a class of one…a class called The Future.

Ein andere Blickwinkel wird auf t3n zur Ankündigung des Model 3 offenbart, hier geht es gleich um die Zukunft der Automobilbranche mit ein bisserl Branchenuntergangsstimmung:

Im Sommer 2015 platzte die rosarote Blase mit einem lauten Knall, weil man bei Volkswagen mit legalen technischen Mitteln nicht mehr in der Lage war, die geforderten Emissionswerte zu einem konkurrenzfähigen Preis zu produzieren.

 

Das Bekenntnis, den Verbrenner aufzugeben, kommt dort niemandem von den Lippen. Selbst BMW meldete erst kürzlich, dass man an einem weiteren Modell für die i-Reihe arbeite. Einem!

 

Tesla verkauft in 36 Stunden mehr Model 3 als die Summe aller verkauften Elektroautos (BEV) in Europa seit 2010.

 

Doch was tun mit all den Maschinenbau-Ingenieuren, die Kolben, Pleuel, Zylinder, Einspritzanlagen, Turbolader oder Getriebe entwerfen? Umschulen wird nichts bringen, und dank der Gewerkschaften sind solche Massenentlassungen gar nicht umsetzbar.

Und die Welt bezeichnet Tesla als Game changer der Industrie. Und Fiat könnte das besser, will aber noch nicht. Schade. Dafür bekommt Liezen auch seinen supercharger !

Nachtrag: interessante Berechnungen zum Thema Elektromobile wie zum beispiel wo der Strom herkommen soll wenn alles elektrisch fährt und ein well-to-wheel-Ansatz. Das scheint hier ganz profund erklärt.

 

 

 

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